Einen Wochentag für unser Klima

 

Eine Studie der vereinten Nationen zeigt, dass 18 % der treibhauswirksamen Gase aus der Tierhaltung stammen. Das ist mehr als der gesamte Verkehrssektor zusammen. Dies wurde in einer Studie der FAO (Food and agriculture organisation; eine„Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO) ermittelt

 

Neue Studien gehen von einem wesentlich höheren Anteil aus, da in o.g. Studie aus dem Jahre 2006  

         die Fischaufzucht nicht einbezogen wurde

         der Methaneffekt unterschätzt wurde

          die Datenbasis für den Fleischverzehr sich auf 2002 bezog

 

In den letzten 40 Jahren wurden ca. 40% des Regenwaldes abgeholzt um Futter für Mastvieh anzubauen. Regenwälder sind die grünen Lungen unserer Erde!

 

Was hat das Abholzen des Regenwaldes mit unserem Vieh zu tun?

 

In deutschen Massentierhaltungen gibt es etwa

14 Millionen Rinder,

23 Millionen Schweine,

eine Million Schafe und

zig Millionen Stück Geflügel.

 

Womit werden die Tiere ernährt bzw. gemästet? Unsere heimischen Anbauflächen für Futtermittel reichen für diese Menge Tiere bei weitem nicht aus. Das Mastfutter kommt aus Südamerika, es wird auf den Flächen angebaut, auf denen früher der Regenwald stand.

 

Ob man mit einem Kleinwagen 250 Kilometer auf der Autobahn fährt, oder ein Kilo Rindfleisch im Supermarkt kauft - beides belastet das Klima im gleichen Maße

 

 

Folgendes Schaubild zeigt den Zusammenhang zwischen Rindfleisch und Ressourcenverbrauch eindrucksvoll